Spaziergänge für Betroffene nach Suizid

Wenn nichts mehr ist, wie es war.

Der Tod eines uns nahestehenden Menschen ist schon furchtbar schwer, doch ein Suizid verändert das Leben von Angehörigen radikal. Alles ist anders, nichts ist mehr, wie es vorher war.

Die Fragen nach dem „Warum“ und „Was wäre gewesen, wenn …“ stehen im Mittelpunkt und machen sprachlos.
Das Chaos der widersprüchlichen Gefühle von Trauer, Schmerz, Wut, Scham und Enttäuschung ist nur schwer auszuhalten. Und doch hat jedes Gefühl seine Berechtigung und darf sein.
In dieser Zeit kann es hilfreich sein, gemeinsam mit Menschen, die in einer ähnlichen Lebenssituation sind, Erfahrungen und Gefühle in einem geschützten Rahmen auszutauschen.

Schwere Wege nicht alleine gehen

Wir wollen die Natur als Kraftquelle nutzen, der Trauer Raum geben, Schritte wagen und spüren, was sich dadurch bewegt.

An den beiden fett markierten Terminen werden wir eine größere Wanderung unternehmen. Wir sind ca. 2-3 Stunden draußen in der Natur mit besinnlichen Texten und Impulsen, um neue Kraft für den Alltag zu tanken.

Die Teilnahme an der Gruppe soll und kann eine Therapie nicht ersetzen.
Sie sind willkommen, mit all dem, was gerade ist.
Wir freuen uns, Sie ein Stück auf Ihrem Trauerweg zu begleiten.

Beginn der Treffen

Samstags, jeweils um 14.30 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden mit Ausklang bei einer Tasse Kaffee/Tee in den Räumen des Hospiz e. V. Bethel

Termine

01.12.18
05.01.19
02.02.19
02.03.19
30.03.19
06.04.19
04.05.19
01.06.19
06.07.19
03.08.19
07.09.19
28.09.19
05.10.19
02.11.19
07.12.19

Der Einstieg ist jederzeit möglich.

Anmeldung und Information

Gruppenleitung durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen im Hospiz e. V. Bethel:
Pia Hamann 0521-206544
Anne Wiebusch 0521-487498

Treffpunkt: Hospiz e. V. Bethel, Bethelweg 39, Bielefeld